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Als Sohn einer Galeristin und Antiquitätenhändlerin, deren Geschäft im Jahre 2005 das 25-jährige Firmenjubiläum feiern durfte, erlebte Rechtsanwalt Kemle schon in frühen Kinderjahren den Kunstmarkt in all seinen Variationen. Angefangen von Kunstmessen, Auktionen, Auslandsreisen bis hin zu dem direkten Kundengespräch begeisterte ihn das Gebiet von Anfang an. Seit 14 Jahren ist er an diesem Geschäft aktiv beteiligt. Um den Horizont zu erweitern, studierte Rechtsanwalt Kemle Jura an der Universität Heidelberg und erlangte die Zulassung als Rechtsanwalt. Nachdem schon im Jurastudium stets in Gesprächen mit befreundeten Kunsthändlern und Auktionatoren das Thema Kunstrecht erörtert wurde, begeisterte Herr Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Erik Jayme ihn für den endgültigen Einstieg in das Gebiet. Ihm verdankt er auch die Möglichkeit der Promotion zu dem Thema “Kunstmessen: Zulassungsbeschränkungen und Kartellrecht”. Nach seinem Einsteig in das Kunstrecht erlernte er auf Doktorranden - Seminaren von Herrn Prof. Dr. Kurt Siehr in Vorträgen und Diskussionen die Weite von Kunstrecht kennen. Von den Fällen der Kunstfälschung oder des Urheberrechts über Aspekte des Rechts der Fotografen, des Internationalen Kulturgüterschutzes oder des Folgerechts bis hin zu der Problematik der Restitution von menschlichen Überresten, welche sich in Museen befinden, reichte die Spannweite.
Gleichzeitig wurde in dieser Entwicklung der Sinn dafür geschärft, dass das “normale” Recht nicht einfach auf Kunst angewendet werden kann. Vielmehr bedarf es der Kenntnisse der Kunsthandelsbräuche und der tatsächlichen Geschehnisse auf dem Kunstmarkt, um sachgerechte Lösungen zu finden, die alle Beteiligten zufrieden stellen und gleichzeitig auch den Bedürfnissen des Kunstwerks gerecht werden. Denn gerade im Kunstrecht existiert kein “Schwarz” oder “Weiß”. Es werden Lösungsansätze gefordert, die stärker die Interessen der Beteiligten berücksichtigen und versuchen, eine für alle gerechtes und tragfähiges Ergebnis zu erlangen. Dies könnte im Sinne einer Kunstrechtmediation verstanden werden [mehr hierzu unter dem Punkt Mediation...]
Weiterhin hat Herr Rechtsanwalt Kemle festgestellt, dass nur wenige Seiten im Internet ein Möglichkeit der Information bieten. So wurde die Idee der Seite www.kunst-recht.de geboren, eine erste Anlaufstelle für rechtliche Fragen und Probleme zu bieten.
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